01/22/18

Die Schinder-Reihe Blogtour – Rezension Thriller Der Scharfrichter mit Gewinnspiel

Hallo liebe Thriller Liebhaber,

*Werbung*

im Rahmen einer wirklich fantastischen Blogtour möchte ich euch heute in eine spannende und atemberaubende Welt eines Serienmörders entführen. Ein echtes Katz und Maus Spiel zwischen dem Mörder und der Polizei mit überraschendem Ausgang. Ein Thriller, der euch schon im Prolog packen wird, und den ihr bestimmt nicht so leicht aus der Hand legen könnt. Mit tollen Charakteren, in die man sich so richtig hineinversetzen kann.

Blogtour mit allen Teilnehmern

Blogtour Banner mit allen Teilnehmern und Terminen

Ich stelle euch heute den zweiten Teil der Schinder-Reihe vor mit dem Titel:

Der Scharfrichter von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler

Daria Storm eine wirklich engagierte, junge und kluge Polizistin aus Berlin, bekommt einen neuen Fall. Zusammen mit ihrem Kollegen Martin Thies und der Sonderkommission jagen sie einen Mörder, der auf mittelalterliche Weise tötet. Eben wie ein Scharfrichter.

Von den ersten Buchstaben an, fühlt man sich direkt nah dabei. Ausführliche Details auch sehr grausame, lassen Bilder im Kopf entstehen, die man nicht so leicht vergisst 😉 . Dabei ist es egal ob man bereits den ersten Teil „Der Schinder“ gelesen hat, der gestern von Ramona Wegener auf ihrer Facebookseite Geheimnisvolle Bücherwelten kurz angedeutet wurde. Sofort ist man im Geschehen involviert.

Ich muss zugeben, der Thriller war am Anfang echt heftig. Die ausführliche Schilderung des ersten Mordes des Scharfrichters kann man sich hier sehr gut vorstellen. Der Aufbau der Geschichte, die Spannung die über das ganze Buch verläuft, und der letztendliche Ausgang ist einfach „O“ sehr gut geschrieben. Es kam bei mir an keiner Stelle irgendeine Langeweile auf.

Kindle eBook Der Scharfrichter

Cover Thriller Der Scharfrichter

Eine kurze Vorschau

Als Daria Storm den neuen Fall mit ihrer alten Sonderkommission bekommen hat, kamen ihr gleich Erinnerungen an die grausamen Morde des Schinders hoch. Während den Ermittlungen kommen sie aber einfach nicht weiter und brauchen professionellen Rat. Und wer könnte ihr besser mit seinem Wissen zur Seite stehen als der Professor Maxim Winterberg. Die Morde geben alle versteckte Hinweise.

Zitat: „Sicher denken Sie, das das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich Daria. Es ist persönlich.“

Also ich kann euch einfach nicht mehr verraten, denn sonst würde ich euch die Freude an den Büchern nehmen. Ja ihr habt richtig gelesen, Büchern. Denn hat man einen Teil gelesen, möchte man auch die anderen Teile durchforsten und wissen, wie es denn weitergeht.

Die Autorinnen Nadine d’Arachart und Sarah Wedler beweisen einen tollen Schreibstil, Fingerspitzengefühl, und auch richtig gut recherchierte geschichtliche Hintergründe.

Eckdaten:

  • 280 Seiten
  • Telescope Verlag
  • 9,99€ Taschenbuch
  • 8,99€ eBook

Ich würde sagen, ihr kauft euch einfach die drei Teile und werdet Teil der Ermittlungen mit Daria Storm. Außerdem könnt ihr einfach bei unserer Blogtour mitmachen, bei der es wirklich tolle Preise zu gewinnen gibt:

Ein Herz für Serienmörder

Die Gewinne der Blogtour

Die Teilnahme ist ganz einfach

  1. Tretet am besten der Veranstaltung auf Facebook bei, somit seit ihr immer auf dem Laufenden und seht alle Berichte zur Blogtour.
  2. In jedem Blogtour Beitrag gibt es eine Frage, für die ihr bei Beantwortung 1 Los bekommt (pro Beitrag kann nur ein Kommentar bzw ein Los gesammelt werden)
  3. Es gibt ein Lösungswort das ihr aus den mit * markierten Buchstaben aus allen Beiträgen zusammensetzen müsst und an einer der Autorinnen zum Beispiel Sarah Wedler per PN schickt. Das wird mit 3 Losen belohnt
  4. Ihr stellt auf eurer Facebook Seite ein bestimmtes Profilbild und Banner (2 Lose für das Bild, 1 Los für das Banner) das ihr ebenfalls bei Sarah Wedler bekommt.
  5. Teilnahmeschluß ist der 01.02.18 23.59Uhr
  6. Rückwirkendes Lose sammeln an allen Stationen bis zum 01.02. ist möglich (und ausdrücklich erwünscht)
  7. Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und seinen Wohnsitz in Deutschland hat.
  8. Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
    Der Rechtsweg, sowie die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
    Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
    Ihr erklärt euch damit einverstanden, als Gewinner öffentlich auf allen Blogs und bei FB benannt zu werden.
    FB hat nichts mit der Blogtour und dem Gewinnspiel zu tun.

Bereits morgen geht es übrigens bei Michelle auf ihrem Blog Mimo’s Welt weiter. Und hier kommt die Gewinnspielfrage die ihr beantworten könnt/müsst 😉 :

Welches ist dein Lieblingsbuch aus dem Bereich Thriller und warum?

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Blogtour und viel Glück bei der Teilnahme

11/9/16

Blogparade Mein Job – meine Welt #ichliebemeinenJob

Hallo zusammen,

heute ist es soweit, denn ich bin mit meinem Beitrag zur gerade laufenden Blogparade „Mein Job – meine Welt“ dran. Es gibt schon viele tolle Beiträge zu diesem Thema und ich hoffe, meiner wird euch auch gefallen.

blogparade

Die ersten Jahre in meinem Job als Montiererin

Vor gut 15 Jahren habe ich über eine Zeitarbeitsfirma bei einem größeren sehr bekannten Betrieb die Arbeit als Montiererin aufgenommen. Ich ging gerne in die Arbeit. Die Kollegen haben mich gut aufgenommen und ich konnte mich gut ins Team einfügen. Schnell habe ich die verschiedenen Modelle erlernt und schaffte auch bald die geforderte Stückzahl in guter Qualität. Es hat mich auch nicht gestört das ich im Schichtdienst tätig war und das ich täglich eine einfache Strecke von ca 35 Minuten mit dem Auto zu fahren hatte. Im großen und ganzen war ich zufrieden, auch wenn der Lohn der Zeitarbeitsfirma nicht der tollste war wie ihr euch sicher denken könnt.

Mein erster Aufstieg

Nach ca 6 monatiger Arbeit fing ich an, mich für die Arbeit des Systembetreuers zu interessieren. Meine Vorgesetzten mochten die Arbeit die ich bisher abgeliefert habe und es wurde beschlossen, das ich die Position eines festen Systembetreuers erlernen darf. Ich hängte mich mit meinem ganzen Ehrgeiz rein, und bekam nach zwei Monaten meinen eigenen Bereich.  Hier musste ich Material bestellen, Aufträge nach Plan abarbeiten, die fertigen Produkte ordnungsgemäß verschicken, die Plätze verteilen unter den Mitarbeitern und mich um die kommissionierung der Aufträge kümmern. Das war eine körperlich sehr anstrengende Arbeit, die mir aber gut gelegen ist. Die mir untergeordneten Mitarbeiter schätzten meine Art und arbeiteten gerne mit mir zusammen.

Meine Übernahme in den Betrieb

Der Meister war auch hier mit meiner Arbeit zufrieden, sodass ich nach rund einem Jahr als fester Mitarbeiter im Betrieb übernommen wurde. Endlich habe ich normales Gehalt bekommen, war noch zufriedener trotz der stressigen und anstrengenden Arbeit und wurde nun vollkommen von den Mitarbeitern als Teammitglied akzeptiert. Und das war auch kein leichtes Unterfangen 😉

Die letzte Beförderung

Nach einigen Jahren als Systembetreuer wurde mir die Chance gegeben, Schichtleiter zu werden. Ich war so stolz auf mich, das ich es bis dahin geschafft habe. Wusste aber zugleich, höher kann ich in diesem Betrieb nicht mehr gelangen. Da kam in mir auch das erste Mal so ein Gefühl von Traurigkeit auf. In dem Sinne, das ich mich nun noch so anstrengen kann, aber trotzdem nie mehr verdienen werde als jetzt. Dieses Gefühl schob ich schnell wieder beiseite, denn die Euphorie über das nun neue war größer. Ich stellte mich laut meiner Vorgesetzten wohl ziemlich gut an und ich durfte schon bald eine Gruppe von ca 30 Mitarbeitern führen.

Die Elternzeit und mein Versuch danach wieder Fußzufassen 

Nach ein paar Monaten wurde ich das erste Mal schwanger. Am Anfang arbeitete ich so wie immer, dann durfte ich zwecks der Schwangerschaft keine Schicht mehr machen und wurde wieder „degradiert“ zur Montiererin. Das machte mir zuerst nicht so viel aus, da ich mich über mein Baby schon sehr gefreut habe. Hier traten aber unter den Kolleginnen schon erste Probleme auf. Sie akzeptierten mich nicht mehr als Vorgesetzter, auch fühlte ich mich etwas ausgegrenzt. Akkord durfte ich auch nicht mehr machen – da waren einige Kollegen neidisch (aus was für einem Grund auch immer und es wurde gelästert). Jetzt hatte ich das erste Mal so richtig das Gefühl, hier nicht glücklich zu sein. Ich wollte mich nicht verstellen und verbiegen nur um beliebt und anerkannt zu sein. Nein das wäre nicht ich gewesen. Das hat vielen nicht in den Kram gepasst.

Gesundheitlich ging es mir immer schlechter und daher musste ich leider nach dem fünften Monat zu Hause bleiben. Das frustrierte mich schon sehr, denn ich fühlte mich jetzt irgendwie als Nichtsnutz und so traurig es klingt auch wertlos. Denn für die Firma war ich wertlos, da ich weder Akkord noch sonstiges produktives machen konnte. Auch wie der Geburtstermin näher rückte, hörte ich immer weniger von meinen Kollegen. Da kamen Gedanken hoch, das sie wohl auch nur nett zu mir waren, da ich ihr Vorgesetzter war. Auch Neid spielte bei einigen eine Rolle, wie ich im nachhinein herausfand. Innerlich war ich sowas von froh das ich mich nun meiner Gesundheit widmen konnte und ließ alles was mit Arbeit in der Firma zu tun hatte an mir abprallen.

Als meine süße Tochter geboren wurde, schickte ich eine Babykarte in den Betrieb. Insgeheim erhoffte ich mir wahrscheinlich auch eine kleine Aufmerksamkeit, so wie es die anderen schwangeren Kolleginnen bekommen haben. Aber darauf konnte ich lange warten, denn es kam………………… nichts. Wieder ein Tief in meinem Kopf und ich war enttäuscht über die Charaktere der Arbeiter. Konnte es wirklich wahr sein, das viele nur nett waren weil sie sich dadurch einen Vorteil erhofft hatten? Gar einen besseren Arbeitsplatz und einfache Modelle zum bauen? Wie ihr daraus lesen könnt, war ich damals noch ziemlich naiv und habe immer an das Gute im Menschen geglaubt. Meinen Frust darüber habe ich bald beiseite geschoben, denn meine Tochter war ein absolut tolles Geschenk von Gott und ich habe jede Minute und Sekunde mit ihr genossen.

Gut zweieinhalb Jahre später (immer noch in Elternzeit) erwartete ich mein zweites Kind. Es wurde gesund geboren und wir waren nun in meinen Augen eine perfekte kleine junge Familie. Unser Neugeborener Sohn brachte uns viel Glück und Freude.

Die Kinder waren nun 6 und 3 Jahre alt und ich musste mich entscheiden, wie ich nun in die Firma zurückkehren sollte. Bei einem Personalgespräch wurden mir dann meine Aussichten ganz stark vermiest. Ich durfte weder in meine letzte Position zurück, noch könnte ich in die Nachtschicht. Das wäre alles nicht möglich. Da die Arbeit um einiges entfernt zu meinem Wohnort war, kam ich in eine ausweglose Situation. Kein Kindergarten macht um 5 in der Früh auf und nimmt die Kinder, auch keiner bis 22 Uhr abends. Also konnte ich keine normale Schicht mehr machen, mein Mann arbeitet schließlich ganz anders. Auch eine Halbtagsstelle konnte ich nicht annehmen, da meine Tochter in die erste Klasse ging und ich es mit der Fahrerei nie geschafft hätte, auf meine Stunden zu kommen. Ich fühlte mich total nutzlos und ausgebeutet. Entweder ich nehme ein Angebot an, oder ich solle kündigen.

Nach langen Gesprächen mit meinem Mann, und nach reiflicher Überlegung ob ich hier noch an der richtigen und für mich guten Stelle war, entschied ich mich zu kündigen. Was ich aber am verletzendsten empfand war, als ich mein Arbeitszeugnis zugesandt bekommen habe, stand nichts von Personalführung drin. Ich telefonierte mehrmals mit der Personalabteilung und ich bekam dann den Satz an den Kopf geschmissen, der damalige Meister ist nicht mehr in der Firma, und daher können sie ihn nicht mehr fragen was ich alles gemacht habe. Andere Aussagen von Kollegen würden hier nicht zählen. Boaahhhhhhh ich war so wütend. Zeit, Ideen und Kraft habe ich damals in die Firma gesteckt und man wird abgewimmelt wie ein Stück…….

Meine Erkenntnis

Nun nach einigen Monaten Pause und reiflicher Überlegung muss ich zugeben, ich hatte damals wie ich schwanger war schon innerlich gekündigt. Jetzt habe ich eine kleine Familie und meine Prioritäten haben sich total verändert. Heute muss ich nicht mehr Gutverdiener sein. Mir reicht es eine gute Mutter und Hausfrau zu sein. Mein jetziger Minijob reicht mir völlig aus, und in dem fühle ich mich auch sehr wohl.

Erst jetzt kann ich sagen Ja – jetzt liebe ich meinen Job.

Als Fazit muss ich aber gestehen, gelernt und gewachsen bin ich in meinem alten Job. Jetzt Monate später bin ich reifer und es sind andere Dinge wichtiger.

Ward ihr auch schon in solchen Jobsituationen? Liebt ihr euren Job?

Falls ihr neugierig auf dieses Thema geworden seid, es gibt ein tolles Buch dazu, das ich euch demnächst noch vorstellen werde. Es heißt „Ich liebe meinen Job – dachte ich jedenfalls“ von Alexandra Götze. Hier gehts zum Facebookauftritt des Buches.

Morgen ist die Blogparade bei der Weltenbewegerin zu Gast. Viel Spaß beim Lesen.